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Marie Antoinette - Inhaltsangabe

Stefan Zweig

Aus dieser Seite behandeln wir das Werk "Marie Antoinette" von Stefan Zweig. Stefan Zweig selbst gehört zu den bedeutensten Autoren der Weltliteratur. Es folgt eine kurze Zusammenfassung in Form einer Inhaltsangabe.

In der Biografie "Marie Antoinette – Bildnis eines mittleren Charakters" beschrieb Stefan Zweig sie 1932 als eine durchschnittliche Frau. Geboren wurde Marie Antoinette 1755 als fünfzehntes Kind in Wien. Sie kam aus dem Haus Habsburg-Lothringen. Mit Heirat Ludwigs XVI. wurde sie spätere Königin von Frankreich und Navarra.

Stefan Zweig schildert das Leben Marie Antoinettes wie eine Besichtigung des Umbruchs alter Zeit in die neue Zeit. Gekennzeichnet wird Marie Antoinette als vergnügungssüchtig und lebenslustig. Gezwungen durch die Umstände wächst Marie Antoinette an ihren Aufgaben. Sie zieht die Fäden hinter den Kulissen und beeinflusst ihren Ehemann. Anfangs geht sie eher verspielt – nicht zuletzt aufgrund ihres jugendlichen Alters -, später aber ganz bewusst ihren Weg. Hofskandale folgen. Marie Antoinette steht im ständigen Schriftwechsel mit ihrer Mutter, die ihr den Weg weist und sie immer wieder auf den Pfad der Tugend zurückzuführen sucht. Sie ist es auch, die auf das Vollziehen der Ehe mit Ludwig XVI. drängt. Es dauert Jahre, ehe die Ehe zwischen Ludwig XVI. und Marie Antoinette offiziell vollzogen und mit einem Kind gekrönt wird.

Stefan Zweig schildert Marie Antoinette weder als "große Heilige des Royalismus noch als die Dirne, die grue der Revolution". Er schildert sie eher als mittleren Charakter - "Eine Durchschnittsfrau von gestern, heute und morgen". Dennoch gilt Marie Antoinette als eine der schillerndsten Figuren der Französischen Revolution, die neun Monate nach ihrem Gemahl dessen Schicksal auf dem Schafott teilt. Marie Antoinette galt als modebewusste Frau, was z. B. aber nicht bedeutete, dass sie die sogenannte "Halsbandmode" mitmachte.

Es galt unter adligen Damen als besonders schick, ein rotes Band um den Hals zu tragen, das die Stelle kennzeichnete, wo der Kopf durch die Guillotine vom Rumpf getrennt wird. Gleichermaßen wurde so auch Trauer bezeugt, wen Freunde oder Familienmitglieder hingerichtet wurden. Marie Antoinettes Spielleidenschaft hingegen brachte ihr keine allzu großen Sympathien ein. Während Frankreich hungerte, verspielte sie Unsummen. Der Ausspruch: "Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen", brachte die Franzosen vollends gegen die Königin auf.

Während der Französischen Revolution - der französischen Umgestaltung - wird die gesamte königliche Familie gefangen genommen und nach Paris gebracht. Ein 1791 stattfindender Fluchtversuch scheiterte. 1793 begann der Prozess gegen Marie Antoinette mit der Anklage auf Unzucht und Hochverrat. Frankreichs Königin wurde 1793 im Alter von 37 Jahren hingerichtet.

Weitere Meilensteine aus der Literaturepoche

Neben Stefan Zweig haben auch zahlreiche andere Autoren bedeutende Werke in dieser Literaturepoche geschrieben - hier folgt eine kleine Auswahl:


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